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Modul 1: Vortrag mit kurzer Führung durch das Museum
Ein Vortrag mit umfangreichem Kartenmaterial, Datenübersichten und Bildern führt ein in die Thematik. Je nach Unterrichtsschwerpunkt kann eine genaue Absprache über die anzusprechenden Themenbereiche erfolgen. Die Vortragsdauer liegt bei 30-45 Minuten. Im Anschluß gibt ein Rundgang durch die Ausstellung Einblick über die benutzten Fluchtmittel . Fluchtkoffer, Leiterwagen, Fahrrad und Kleidung sind einige Beispiele, die aus dieser Zeit stammen.
Dauer: ca. 60 Minuten
Modul 2: Zeitzeugengespräch
Lebendig wird Geschichte, wenn ein Zeitzeuge von seinen Erlebnissen berichtet. So kann für eine Schülergruppe ein Gespräch mit einer Person organisiert werden, die die Flucht, Vertreibung oder Aussiedlung miterlebt hat. Oft bringen die Zeitzeugen Fotografien und Dokumente aus dieser Zeit mit und können so ein anschauliches Zeugnis dieses Lebensabschnitts geben. Nachdem von der „Erlebnisgeneration“ der Weg aus dem ostdeutschen Gebiet geschildert wurde, haben die Schüler Gelegenheit, eigene Fragen an den Zeitzeugen zu richten. Die Zeitzeugen, auf die das Dokumentations- und Informationszentrum für schlesische Landeskunde zurückgreift, sprechen regelmäßig vor Schüler- und Studentengruppen (auch aus Polen) über das Erlebte.
Dauer: ca. 60 Minuten
Modul 3: Unterrichtsmaterial
Für eine Vor- und Nachbereitung der Module 1 und 2 oder für separate Unterrichtsstunden können folgende Materialien zur Verfügung gestellt werden:
- Tondokumente (aufgesprochene Zeitzeugenberichte und Tagebuchauszüge)
- Textmaterial (Kopiervorlagen)
- Farbkopien von Dokumenten aus dieser Zeit
- Anordnung zur Wohnungsräumung
- Benachrichtigungen über Transporte aus Schlesien
- Arbeitsbescheinigungen
- Befehle zur Ausreise
- Durchreiseerlaubnis
- Bescheinigung von Wohnungsbeschlagnahmungen
- Lebensmittelkarten
- Fotomaterial von Trecks, Flüchtlingen, Familienfotos vor und nach der Flucht
- Erlebnisberichte
- Literaturliste
Zielgruppe: Schüler Sek. I. und II. Preis pro Gruppe und Modul: 25,-€
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