Deutsches Kultur- und Bildungszentrum e.V.

Dollendorfer Straße 412
53639 Königswinter-Heisterbacherrott
 Telefon 02244 / 886-0
eMail info@hausschlesien.de

Das Haus

Haus Schlesien beherbergt ein Kultur- und Bildungszentrum mit einer Tagungs- und Begegnungsstätte, ein Museum für schlesische Landeskunde, eine Präsenzbibliothek, Gastronomie und Gästezimmer. Ehemals ein zisterziensischer Wirtschaftshof auf den Rheinhöhen in Königswinter-Heisterbacherrott haben die Schlesier den verfallenen Fronhof zu einem Schmuckstück in der ganzen Region entstehen lassen.
Das Anwesen war im Mittelalter ein Fronhof des nahegelegenen Klosters Heisterbach. 800 Jahre lang wurde hier Landwirtschaft betrieben. Nach der Säkularisierung des Klosterbesitzes 1803 ging der Hof durch verschiedene Hände, bis der Verein HAUS SCHLESIEN 1978 die verfallende Hofanlage von der Stadt Königswinter mit 12.000 m² Grund erwarb. Für die Instandsetzung der Gebäude und ihre Verwandlung in den jetzigen Zustand haben die Schlesier selbst und ihre Freunde im Laufe der Jahre mehrere Millionen € an Spenden aufgebracht. Das Land Niedersachsen als Patenland der Schlesier und die Stadt Königswinter engagierten sich ebenfalls. Die Bundesrepublik Deutschland unterstützt mit einer Grundfinanzierung das Museum für schlesische Landeskunde.

Kunst, Kultur und Kulinarisches unter einem Dach

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Haus Breslau

Im Haupthaus - Haus Breslau - benannt nach der schlesischen Landeshauptstadt- befindet sich im Erdgeschoß die Rezeption, das Veranstaltungsbüro und ein Clubzimmer, im 1. Stock die Präsenzbibliothek und Museumsleitung, auf der 2. Etage acht Gästezimmer. 

Haus Riesengebirge

Im angrenzenden – Haus Riesengebirge – ( früher Kuhstall mit Heuboden ) folgen im Erdgeschoss die Veranstaltungsräume Wohlau-Steinau, Menzel, Irmler, die für Seminare, Vorträge, Austellungen, Feierlichkeiten usw. genutzt werden. Im ersten Stock befinden sich 20 Gästezimmer im Landhausstil.
 

Haus Oder / Haus Schlesische Lausitz

Im rechten Eckgebäude – Haus Oder – hat im Erdgeschoß die Bundesgeschäftsstelle der Landsmannschaft Schlesien ihre Büroräume. Im 1. Stock liegen vier Gästezimmer. Neben dem Eingang zur Landsmannschaft Schlesien finden Sie das von ihr betriebene „Verkaufsstübel Silesia“.
Durch die Doppeltür im rechten Seitenflügel – Haus Schlesische Lausitz – gelangen Sie ins Namslauer Braustübel, das Sie als Veranstaltungsraum mieten können.

Museum

Die beiden nächsten Türen führen ins Foyer des Museums. Hier erhalten Sie die Eintrittskarten zur Besichtigung unserer Dauer- und Wechselausstellungen, die Sie über eine Treppe aus Striegauer Granit erreichen. Hier können Sie an der Museumskasse Broschüren, Porzellane, Blaudruck und andere Souvenirs erwerben. Im ersten Stock befinden sich die beiden großen Museumsräume, in denen wir Dauer- und Wechselausstellungen zeigen.

Haus Oberschlesien

Im Erdgeschoß des hinteren Querbaus – Haus Oberschlesien – ( hier stand früher eine riesige Scheune ) liegt der Eichendorffsaal, ein großer, sehr repräsentativer Saal für Ausstellungen, Feierlichkeiten, Versammlungen, Konzerte und Festveranstaltungen jeder Art.

Innenhof

Die Bänke im Innenhof des Hauses, auch sie allesamt gestiftet, laden zum gemütlichen Verweilen ein. Rund 160 Gäste finden Platz. Zwischen den Kastanien und Linden steht eine unserer fünf alten schlesischen Glocken, nämlich aus der Abtei Kamenz aus dem Jahr 1609.

Park

Der großzügige Park hinter dem Haus lädt zum Verweilen und Durchatmen ein. Für den Park haben uns viele Schlesier von ihren Besuchen in der Heimat Pflanzen und Steine mitgebracht. Bei einem Spaziergang stoßen Sie dort auf die beiden Pferdewagen, mit denen zwei von hunderttausenden Familien sich Ende Januar 1945 vor der Kriegsfurie auf die Flucht begaben. Darin, in Flucht und Vertreibung aus der schlesischen Heimat, liegt der eigentliche Grund für die Errichtung des HAUSES SCHLESIEN als eines Stücks Heimat am Rhein.

Eine große Glocke aus Löwenburg ziert das Parkgelände. Mitglieder und Freunde des Hauses haben in Eigenregie den großen Glockenstuhl gezimmert.




 Verjüngungskur für Haus Glatz und Haus Oder -
Bericht des General-Anzeigers vom 17.08.2005