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HAUS SCHLESIEN beherbergt ein Kultur- und Bildungszentrum mit einer Tagungs- und Begegnungsstätte, ein Dokumentations- und Informationszentrum für schlesische Landeskunde, eine Präsenzbibliothek, Gastronomie und Logis. Den ehemaligen Fronhof auf den Rheinhöhen in Königswinter-Heisterbacherrott, haben die Schlesier zu einem Schmuckstück der Region entstehen lassen. 800 Jahre lang wurde hier Landwirtschaft betrieben. Nach der Säkularisierung des Klosterbesitzes 1803 ging der Hof durch verschiedene Hände, bis der Verein HAUS SCHLESIEN 1978 die verfallene Hofanlage von der Stadt Königswinter mit 12.000 m² Grund erwarb. Für die Instandsetzung der Gebäude und ihre Verwandlung in den jetzigen Zustand haben die Schlesier selbst und ihre Freunde im Laufe der Jahre mehrere Millionen Euro an Spenden aufgebracht. Das Land Niedersachsen als Patenland der Schlesier und die Stadt Königswinter engagierten sich ebenfalls. Die Bundesrepublik Deutschland unterstützt mit einer Grundfinanzierung das Dokumentations- und Informationszentrum für schlesische Landeskunde.
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